Neue Kooperation

Venenkranke: Debeka kooperiert mit Venenzentren

Freitag, 07. Okt 2011, 11:17
Zur Bekämpfung der vielen Krampfader-Erkrankungen in Deutschland arbeitet die private Krankenversicherung Debeka künftig mit den Capio-Venenzentren zusammen. Durch den Kooperationsvertrag sollen Versicherte des PKV-Anbieters optimal versorgt werden und in den Genuss diverser Komfortleistungen kommen.
PKV-Anbieter Debeka und Capio Venenzentren kooperieren

PKV-Anbieter Debeka und Capio Venenzentren kooperieren

Mehr als 300.000 Operationen werden jährlich im Zusammenhang mit Krampfader-Erkrankungen durchgeführt. Sie gehören damit zu den häufigsten operativen Eingriffen in der Bundesrepublik Deutschland, wie Roland Weber, Vorstandsmitglied beim traditionsreichen PKV-Anbieter Debeka, konstatiert. Dem neuen Kooperationsvertrag, den sein Unternehmen kürzlich mit den Capio Venenzentren abgeschlossen hat, komme vor diesem Hintergrund eine große Bedeutung zu. Primäres Ziel dieser Erweiterung des integrierten Versorgungsangebots der Debeka sei es, den Mitgliedern eine “erstklassige Behandlung” zu gewähren, so Roland Weber.

Vollversorgung für Venenkranke

Der Kooperationsvertrag, den die Debeka Krankenversicherung mit den Capio Venenzentren abgeschlossen hat, umfasst nach Angaben des Koblenzer PKV-Unternehmens eine Vollversicherung für Venenkranke. Sie soll dafür sorgen, dass betroffene Debeka-Kunden, die zum Beispiel an offenen Beinen und Krampfadern leiden, bestmöglich medizinisch versorgt werden und von einer großen Anzahl von Komfortleistungen profitieren können.

PKV Debeka und Venenzentren setzen auf Qualität

Laut Martin Reitz, Geschäftsführer von Capio Deutschland, sind die Capio Venenzentren im
“internationalen Vergleich wissenschaftlicher Daten (...) Spitzenreiter”. Demnach könnten sowohl Patienten als auch Krankenversicherungen im Hinblick auf Krampfader-Operationen mit den niedrigsten Operationsrisiken bzw. entsprechend niedrigen Rückfallquoten “bei vergleichbaren Eingriffen weltweit rechnen”. Die außerordentliche Qualität werde dadurch gewährleistet, dass sämtliche Behandlungen nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie, der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie sowie der Arbeitsgemeinschaft der niedergelassenen Gefäßchirurgen Deutschland e.V. und des Berufsverbands der Phlebologen e.V. durchgeführt werden, so die private Krankenversicherung und die Capio Venenzentren in einer gemeinsamen Meldung.

Klinikärzte arbeiten eng mit Venenspezialisten zusammen

Die Behandlungen beinhalten nach Angaben der beiden Kooperationspartner unter anderem Sklerosierungstherapie, Kompression und Lasertherapie und auch klassische operative Verfahren. Im Rahmen der Diagnostik, der Operation und der Nachsorge findet eine enge Zusammenarbeit der Klinikärzte mit niedergelassenen Venenspezialisten statt. Demnach diagnostizieren die Fachärzte die Behandlungsnotwendigkeit, anschließend erfolgt die Überweisung der Patienten an die Venenzentren. Dort können die Kunden der Debeka-Krankenversicherung die integrierte Vollversorgung beanspruchen, so die beiden Unternehmen.

 
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